Termine | Archiv
Fr | 20. März 2026
- Do | 31. Dezember 2026 | 18 Uhr | Rathaus/Schloss Ebringen
Das alamannische Gräberfeld von Ebringen- Do | 31. Dezember 2026 | 18 Uhr | Rathaus/Schloss Ebringen
Eröffnung der Dauerausstellung zum 200-jährigen Jubiläum der Ausgrabungen von Heinrich Schreiber auf dem „Scharretenacker“ bei Ebringen
Die Ausgrabung des Gräberfeldes von Ebringen gilt in der archäologischen Forschungsgeschichte des Oberrheingebietes als Ausgangspunkt für die Altertumskunde. In den Jahren 1825 und 1826 machte der Freiburger Historiker Heinrich Schreiber die ersten systematischen Ausgrabungen und fand 122 Steinkistengräber aus dem 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums dieser wissenschaftlichen Pionierleistung zeigt die Gemeinde Ebringen in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege die wertvollsten Funde aus der Grabungskampagne des 19. Jahrhunderts als auch jener von 1991 in einer Ausstellung.
Teilnahme frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Öffnungszeiten der Dauerausstellung: Mo, Mi, Do, 8-12 Uhr | Di, 8-12 und 14-18 Uhr | Fr geschlossen | Führungen nach Vereinbarung (buergerbuero@ebringen.de)
Mo | 30. März 2026 | 17 Uhr | Stube des BGV im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz
Vorstellung des neuen Jahrbuchs „Schau-ins-Land“ und Besichtigung der Stube des Breisgau-Geschichtsvereins im Historischen Kaufhaus
Die Buchvorstellung des neuen Jahrbuchs Schau-ins-Land, 144 (2025), wollen wir zum Anlass nehmen, die Stube des Breisgau-Geschichtsvereins für Interessierte zur Besichtigung zu öffnen. Diesen Raum hatte die Stadt Freiburg dem Verein für seine Stubenabende zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder des Vereins führten selbst die aufwendige Gestaltung mit vollständiger Bemalung der Wände, kostbaren farbigen Glasfenstern (Entwürfe von Fritz Geiges), Holzdecke und Möblierung durch. Im Freiburger Tagblatt wurde der Raumeindruck mit einer “Zunftstube vergangener Jahrhunderte“ verglichen. Die im historistisch-romantischen Stil gehaltene Ausstattung hat die Zeiten bis auf heute unbeschadet überdauert.
Die Buchvorstellung wird eingeleitet durch einen Kurzvortrag von Herrn Dr. Gerhard Everke über seinen Beitrag "Christoph Arnolds Teilhabe an der Denkmalpflege des Freiburger Münsters in den 1820er Jahren" aus dem neuen Schau-ins-Land.
Zeitplan:
Ab 17 Uhr Besichtigung der Stube, ab 18.30 Uhr Buchvorstellung
Teilnahme frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mo | 30. März 2026 | 14 Uhr | Treffpunkt: Kollmarsreuter Wehr, Parkplatz am Hundesportplatz, Oberes Grün 6
Einführung in die Elzrenaturierung zwischen Denzlingen und KollmarsreuteExkursion mit Bernd Walser, Regierungspräsidium Freiburg
Teilnahme frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Sa | 11. April 2026 | 10 Uhr | Treffpunkt: Parkplatz bei der Berghauser Kapelle bei Ebringen.
Blütenrundgang und Geschichte von Berghausen erfahrenmit Benno Kuhn
Bei diesem naturkundlichen Rundgang erfahren Sie Geschichtliches zum niedergegangenen Dorf Berghausen, zur Kapelle, zum ehemaligen Exerziergelände und zum gegenwärtigen Naturschutzgebiet Berghauser Matten.
Teilnahme frei!
Anmeldung erwünscht per E-Mail: ebringen@breisgau-geschichtsverein.de oder Tel. 07664/7885
Fr | 17. April 2026 | 14 Uhr | Treffpunkt: Bildarchiv Staufen, Hauptstr. 11, 79219 Staufen
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte....“Besichtigung des Bildarchivs zur Regionalgeschichte in Staufen
Führung mit Archivleiter Dr. Matthias Möller
Die Landesstelle für Alltags- und Regionalkultur wurde 1948 als volkskundliche Dokumentations- und Forschungseinrichtung mit regionaler Ausrichtung gegründet. Als Außenstelle Südbaden des Badischen Landesmuseums betreut sie ein Archiv zur Regionalgeschichte Badens, in dessen Mittelpunkt ein umfangreiches Bildarchiv von über 400.000 Bildträgern steht. Im Rahmen der Führung gibt sein Leiter Dr. Matthias Möller Einblicke in Geschichte, Sammlungsbestände und aktuelle Projekte.
Teilnahme frei! Aber begrenzte Teilnehmerzahl, daher Anmeldung erwünscht per E-Mail: ebringen@breisgau-geschichtsverein.de oder Tel. 07664/7885
Fr | 17. April 2026 | 14.30 Uhr | Heimatmuseum Freiamt Freiamt, Freihof 11, 79348 Freiamt-Ottoschwanden
Besuch des Heimatmuseums in Freiamt – Abteilung Radiogeschichtemit Heinrich Hippenmeyer
Der Referent führt durch das von ihm konzipierte und aufgebaute “Radiostüble” im Dachgeschoss des Heimatmuseums mit anschließendem Besuch des Freiämter Wochenmarkts.
Teilnahme frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mo | 20. April 2026 | 18 Uhr | Stube des BGV im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz
Mitgliederversammlungmit einem Kurzvortrag von Renate Liessem-Breinlinger:
Otto Winterer – Anmerkungen zu einer badischen Biographie
Teilnahme frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mi | 29. April 2026 | 15 Uhr | Stadtarchiv Freiburg, Neuer Messplatz 5a, 79108 Freiburg
Langemarckstraßen – in Freiburg und anderswoFührung durch die Ausstellung mit Dr. Florian Hoffmann
In mehr als 30 deutschen Städten findet sich der Name „Langemarck“ in der Bezeichnung von Straßen und Plätzen. In Freiburg trägt seit 1934 die zentrale Achse des Wohngebiets „Westlich der Merzhauser Straße“ die Bezeichnung „Langemarckstraße“. Zeitgleich erhielten auch die benachbarten Straßenzüge Namen mit Bezug zum Ersten Weltkrieg. Mit dem „Mythos Langemarck“, der Entstehung und Namensgebung der Freiburger Langemarckstraße, aber auch mit dem öffentlichen Diskurs um diese Benennung seit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt sich die Ausstellung des Stadtarchivs. Sie entstand als Teil einer Wanderausstellung im Rahmen eines internationalen Erinnerungs- und Friedensprojekts und wurde/wird auch in anderen Städten mit Langemarckstraßen gezeigt.
Teilnahme frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Ausstellung kann bis zum 19. Juni 2026 zu den Öffnungszeiten im Stadtarchiv besichtigt werden: Mo, Di, Do, 10--16 Uhr, Mi 10-18 Uhr
Do | 07. Mai 2026 | 18.15 Uhr | Bibliothek des Alemannischen Instituts Freiburg, Bertoldstr. 45, 79098 Freiburg und Zoom (anmeldung@alemannisches-institut.de)
Das Elsass unter dem Hakenkreuz. Mikrogeschichtliche Einblicke in Politik und Alltag in der annektierten Grenzregion Institutsgespräch mit Dr. Theresa Ehret
Was bedeutete die faktische Annexion des Elsass für die Menschen vor Ort? Bei der Alltagsbewältigung in Städten und Dörfern musste die Bevölkerung mit lokalen Regimevertretern umgehen. Der Vortrag beleuchtet, wie bei diesen Begegnungen Herrschaft ausgehandelt wurde und welche individuellen Anpassungsstrategien das Leben unter der NS-Diktatur prägten.
Eine Anmeldung für die Präsenzteilnahme ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung des Alemannischen Instituts Freiburg e.V. in Kooperation mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land
Do | 07. Mai 2026 | 15.00 Uhr | Hachbergbibliothek. Bachstraße 10, 79312 Emmendingen
Lokalgeschichtlich interessante Dokumente in Privatbesitzmit Hubert Haas
Der Referent stellt einige interessante Belege aus seinem Fundus vor.
Teilnahme frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Fr | 15. Mai 2026 | 19.30 Uhr | Bildungshaus Bonifacius Amerbach, Dachgeschoss, Am Stadtgraben 1, 79395 Neuenburg am Rhein
Die Zähringer. Ein neues Herzogtum im hohen MittelalterVortrag von Dr. Heinz Krieg
Während die Staufer bereits in der Geschichtsschreibung ihrer Zeit zu Lichtgestalten verklärt wurden, etikettierte Otto von Freising die Zähringer demgegenüber in diffamierender Absicht als ,Herzöge ohne Herzogtum‘. Wenn selbst in der modernen Forschung die Zähringerherzöge immer wieder als chronische Verlierer beurteilt werden, so wirkt auch darin noch das tendenziöse Bild der stauferfreundlichen Chronistik nach. Der Vortrag zielt daher darauf ab, die Zähringerherzöge im Spiegel der neueren Forschung erneut näher in den Blick zu nehmen.
Eine Veranstaltung des Museums für Stadtgeschichte Neuenburg in Kooperation mit dem Histor. Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte, dem Alemannischen Institut Freiburg und dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung "Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit" statt.
Ausstellungsdauer: 3. März - 11. Okt. 2026
Museum für Stadtgeschichte
Am Franziskanerplatz 4
79395 Neuenburg am Rhein
Öffnungszeiten: Sonntag und Mittwoch 14.00 – 17.00 Uhr
Do | 21. Mai 2026 | 19 Uhr | Stubenhaus, Peter-Huchel-Saal, Hauptstraße 56 C, 79219 Staufen
Wie der Strom nach Südbaden kamVortrag von Bernward Janzing
Mit dem Ziel der Dekarbonisierung wird derzeit versucht, die Energiebereitstellung für Wirtschaft, Verkehr und private Haushalte komplett auf elektrischen Strom umzustellen. Aufgrund der Wasserkräfte des Hochrheins und der zahlreichen Bäche im Schwarzwald boten sich den Menschen in Südbaden frühzeitig Möglichkeiten zur Stromerzeugung. So wurden die ab dem Ende des 19. Jahrhunderts erbauten Kraftwerke Rheinfelden und Laufenburg auch im europäischen Maßstab zu Pionierprojekten. Die Elektrifizierung ist aber nicht nur eine Geschichte der Technik, auch politische Fragen, z.B. nach den Betreibern der Kraftwerke, wurden zu allen Zeiten diskutiert.
Teilnahme frei, Spenden erwünscht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Fr | 19. Juni 2026 | 18 Uhr | Treffpunkt: Friedhof Staufen / St. Sebastianskapelle
Der Historische Friedhof in Staufen mit St. SebastianskapelleFührung mit Prof. Dr. Franz Wiesler
Der Friedhof der Stadt Staufen wurde Ende des 16. Jahrhunderts aufgrund mehrerer Pestausbrüche von einem Platz bei der Kirche St. Martin an seinen heutigen Standort, damals vor die Stadtmauer, verlegt. Gleichzeitig wurde eine große Friedhofskapelle errichtet, die dem heiligen Sebastian geweiht wurde. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang über den Friedhof, auf dem viele Gräber und Grabsteine an Bewohner der Stadt Staufen erinnern, die alle ihre besondere Lebensgeschichte aufweisen, die jedoch in keiner Chronik zu finden ist. Wir werden einige dieser Bewohner für einen Moment wieder in unser Bewusstsein holen und etwas über ihr Schicksal erfahren. Anschließend besichtigen wir die St. Sebastians-Kapelle und widmen uns dort ihrer Baugeschichte, ihrem heutigen Erscheinungsbild und ihrer Ausstattung.
Teilnahme frei, aber Spenden erwünscht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung des Breisgau-Geschichtsvereins Schau-ins-Land in Kooperation mit dem Schwarzwaldverein e.V.
Sa | 27. Juni 2026 | 19.30 Uhr | Treffpunkt: Markenhof, Markenhofstraße 9, 79199 Kirchzarten
Der MarkenhofExkursion mit Renate Liessem-Breinlinger, Claudius Heitz und Heiko Wagner
Der Markenhof am Wagensteigbach war in den 1920er Jahren ein jüdisches landwirtschaftliches Lehrgut, wo junge Zionisten auf die Auswanderung nach Palästina vorbereitet wurden. Mit seiner Geschichts-AG hat Claudius Heitz diese von Konrad Goldmann gegründete Einrichtung erforscht und ihre Spur verfolgt bis in die Gegenwart in Israel. Er bezieht aber auch die Zeit davor ein, als der in St. Petersburg geborene Max von Wogau Eigentümer war, das Wohngebäude renovierte und einen Park anlegte. Er wird uns diese spannende Geschichte vermitteln und auch Zutritt zu Innenräumen verschaffen, z. B. zur kleinen Synagoge. Von dem Archäologen und Burgenforscher Heiko Wagner erfahren wir dann, dass beim Markenhof der Nordrand der spätkeltischen Befestigung Tarodunum verlief und was die Lage des ausgedehnten Hofgeländes an der Wagensteigstraße und unterhalb von zwei Burgen bedeuten kann. Er wird uns die Reste der unteren Burg zeigen, die sich in etwa 10 Minuten zu Fuß erreichen lässt. Volker Mietke, der Hausherr des Markenhofs, zeigt uns noch das eine oder andere Gemälde seines Vaters.
Anreise individuell, hier jedoch keine Parkmöglichkeit!
Teilnahme frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung des Breisgau-Geschichtsvereins Schau-ins-Land in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg e.V.
