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Freiburg Quiz

Termine | Archiv

Di | 25. Juni 2024 | 19.30 Uhr | Ort: Stubenhaus, Hauptstraße 56c, Staufen
Amalie und Gustav Struve – Gemeinsam für die Freiheit
Vortrag von Felicitas Schuder, M.A., Karlsruhe

Gustav Struve, Anwalt und Politiker, setzte sich für Menschenrechte unabhängig von Stand, Bildung und Vermögen ein. Der Vortrag beleuchtet seinen Werdegang vom denkenden Visionär für Demokratie und Freiheit bis zum aktiven, aber glücklosen Anführer der 1848er Revolution in Baden. Amalie Struve verstand ihre Engagement als Akt der Emanzipation und einen Beitrag zur Änderung der bestehenden Geschlechterrollen. Mit dem Gefecht von Staufen am 24.9.1848 war der Volksaufstand und damit die 1848er Revolution endgültig gescheitert. Nach Gefangenenahme und Flucht wanderten die Struves 1852 in die USA aus, wo sie sich weiter gesellschaftlich und politisch engagierten.

Teilnahme frei!
Weitere Informationen unter staufen@breisgau-geschichtsverein.de oder 07633 407 171 (Sektionsleitung: Dr. Marga Burkhardt, Stadtarchiv Bad Krozingen)

Mit Unterstützung von:
100 Köpfe der Demokratie - Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus - Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien



Mo | 01. Juli 2024 | 18 Uhr | Ort: "Stube" des BGV im Hist. Kaufhaus
„mit dem hochverdampten Laster der Hexerey behafft“: Der Prozess einer Freiburger Kinderhexe
Vortrag von Attila Saadaoui, Universität Köln

Am 22. August 1603 legte die erst 13 Jahre alte Agatha Gatterin, Tochter einer wegen Hexerei hingerichteten Frau aus Waldkirch, selbst ein umfassendes Hexerei-Geständnis ab. Sie bekannte sich der Teilnahme am „Hexensabbat“, des Teufelspakts, der Teufelsbuhlschaft und des Hexenflugs schuldig. Der Rat der Stadt Freiburg stand damit vor einem juristischen Problem: Durfte ein so junges Mädchen angesichts dieses Verbrechens gefoltert und hingerichtet werden? Das Rechtsgutachten eines Freiburger Universitätsprofessors sollte Klarheit bringen.

Teilnahme frei!
Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV wird empfohlen unter: info@breisgau-geschichtsverein.de
Eine Veranstaltung des BGV in Kooperation mit dem Alemannischen Institut e.V.




Fr | 19. Juli 2024 | 14 Uhr | Ort: Stadtarchiv Freiburg, Neuer Messplatz 5a, 79108 Freiburg
Führung durch das neue Stadtarchiv Freiburg
mit Dr. Johanne Küenzlen

Im Rahmen der Führung werden die neuen Räumlichkeiten an der Neuen Messe, die Bestände sowie die Aufgaben des Archivs vorgestellt. Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen erwartet Sie! Insbesondere Archivalien, die im Zusammenhang mit der Ebringer Ortsgeschichte stehen, werden voraussichtlich gezeigt werden.


Eine Veranstaltung des Breisgau-Geschichtsvereins in Kooperation mit der AG Ebringer Dorfgeschichte

Teilnahme frei!
Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung bei der Sektionsleitung Hr. Kuhn (Tel. 07664/7885, ebringen@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich.



Sa | 28. September 2024 | 10 Uhr | Treffpunkt: Rathaus Ebringen (Schloss)
„Was passiert mit dem Ebringer Wald?“
Exkursion mit Revierförster Jürgen Bucher

Auf dem etwa 2-stündigen Rundgang werden Themen wie Waldbewirtschaftung, seltene Tiere und Pflanzen, Klimawandel und Waldschäden angesprochen und an Beispielen erläutert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit der Einkehr im Gasthaus „Schönberg Hof“.

Eine Veranstaltung in Kooperation des Breisgau-Geschichtsvereins mit der AG Ebringer Dorfgeschichte

Teilnahme frei!
Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung bei der Sektionsleitung Hr. Kuhn (Tel. 07664/7885, ebringen@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich.



Mo | 07. Oktober 2024 | 18 Uhr | Ort: "Stube" des BGV im Hist. Kaufhaus
Alltag im Elztal 1884-1893. Der Gärtner der Nähseidenfabrik Gütermann und seine „Kronik der Zeit“
Vortrag von Eva-Maria Gawlik-Sutter, M. A.


Christian Sutter war von 1878 bis 1917 Gärtner, Kutscher, Glaser und Hausbursche im Dienst des Nähseidenfabrikanten Max Gütermann. In seinen Aufzeichnungen berichtet er von seinem beruflichen und privaten Alltag im Fabrikort Gutach i. Br. Die Referentin stellt die seltene Primärquelle vor. Stichworte: der Mikrokosmos der Textilfabrik, das Klima jener Zeit sowie Biografisches zum Gärtner und zu seinem Arbeitgeber. Max Gütermann hatte jüdische Wurzeln; im Chroniktext finden sich daher Spuren jüdischer Erinnerungs- und Festtagskultur.

Teilnahme frei!
Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV wird empfohlen unter: info@breisgau-geschichtsverein.de




Sa | 19. Oktober 2024 | 10 Uhr | Treffpunkt: Parkplatz beim Schwimmbad Talstraße 101f, hinter dem Gasthaus Sonne, wenige Schritte von der Bushaltestelle „Gasthaus Sonne“
Exkursion ins Glottertal: Das Glotterbad und seine 500jährige Geschichte
mit Renate Liessem-Breinlinger, Bernhard Hoch und Dr. Bernhard Grimm

Das Erkundungsgebiet liegt in einem Seitental der Glotter und reicht vom großen RehaZentrum der Deutschen Rentenversicherung bis zum ca. 70 m höher malerisch auf einem Bergsporn gelegenen Carlsbau, der ebenfalls eine Rehaklinik beherbergt und Drehort der Fernsehserie Schwarzwaldklinik war. Hier oben befindet sich die Badquelle, die vermutlich im Zusammenhang mit dem Erzbergbau im 13. Jahrhundert entdeckt wurde. Aus dem Jahr 1488 stammt die erste schriftliche Erwähnung einer Kureinrichtung bei der Quelle, genannt Luterbad, denn das Badbächle hieß damals Luterbach. Der Ortschronist Bernhard Hoch vermittelt uns die wechselvolle aber kontinuierliche Geschichte des Bad- und Kurbetriebs. Über die hydrogeologische Situation und chemische Beschaffenheit der Quelle, deren heilende Kraft 1619 in einem eigenen Büchlein gepriesen wurde, informiert uns der Geologe Bernhard Grimm, der jüngst eine Dokumentation der alten Heilbäder und Gesundbrunnen in Südbaden veröffentlicht hat.


Teilnahme frei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Mo | 18. November 2024 | 18 Uhr | Ort: "Stube" des BGV im Hist. Kaufhaus
Lotte Paepcke "Es wurde nicht wieder gut" - Als Jüdin in Nachkriegsdeutschland
Vortrag von Gisela Hack-Molitor, Autorin der biografischen Skizze über Lotte Paepcke

Lotte Paepcke (1910–2000) wuchs in Freiburg in einer liberalen jüdischen Familie auf. Der Vater war Stadtrat, sie selbst studierte Jura – bis zur Zäsur 1933. Was mit der Naziherrschaft über die Familie hereinbrach, beschrieb sie in später preisgekrönten Büchern. Kaum bekannt ist, dass sie die frühen Wirtschaftswunderjahre mit klugen, pointierten Texten für Rundfunk und Zeitschriften begleitete. In anschaulichen Studien zu Rollenmustern, zu Geschäftigkeit und materieller Fixiertheit sowie nicht zuletzt zum Umgang mit Überlebenden des Holocaust rang sie um einen geistigen und politischen Neuanfang der jungen Republik. Ihr Einsatz für Emanzipation und Demokratie steht im Fokus des Buchs. »Die Frau ist […] dazu aufgerufen zu denken, wie der Mann.« Lotte Paepcke

Teilnahme frei!
Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV wird empfohlen unter: info@breisgau-geschichtsverein.de




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